Inhalt
Wir haben Lochsägen nach Eignung für Holz und Metall, Zahnausführung, Material, Aufnahme und Kompatibilität mit Bohrmaschine oder Akkuschrauber verglichen. Dabei haben wir auch die Verarbeitung, den Einsatzbereich und die Abgrenzung zu Bohrkronen für Beton berücksichtigt sowie Erfahrungen aus der MEN AT HOME Community einbezogen.
Unsere Favoriten für Lochsägen
Welche Produkte werden von Heimwerkern empfohlen?
Die folgende Auswahl berücksichtigt fünf Qualitätskriterien: Erfahrungsberichte, Bewertungen, Anzahl der Käufe, Prüfzeichen & Gütesiegel.
Durchmesser: 20 bis 76 mm
Schnitttiefe: 44 mm
Material: HSS-Co Bimetall
Unser Fazit
Der schnelle Größenwechsel überzeugt im Alltag, das Etui bietet Platz für weitere Sägen. Bei dünnem Blech kann die Schneidleistung schneller nachlassen, für Holz und Trockenbau ist das Set sehr stark.
Durchmesser: 22, 28, 35, 44, 68, 73 mm
Schnitttiefe: 35 mm
Material: Bimetall
Unser Fazit
Die verschraubten und zusätzlich arretierten Aufnahmen sitzen sehr stabil, und die Sägen schneiden Holz, Rigips und Spanplatten sauber, auch bei wiederholtem Einsatz. Im Praxiseinsatz blieben die Zähne nach mehreren hundert Bohrungen scharf, wobei die großen Aufnahmen ein 13-mm-Bohrfutter voraussetzen.
Durchmesser: 20, 25, 35, 40, 51, 68 mm
Schnitttiefe: 40 mm
Material: Bimetall, Vario-Zahnform
Unser Fazit
Die Lochsägen schneiden sich besonders durch Holz und Trockenbau sauber, und das Wechselsystem lässt sich unkompliziert handhaben. Bei dickerem Metall verlängert Kühlmittel die Lebensdauer, da die Sägen dafür nicht unbedingt ausgelegt sind.
Durchmesser: 46 bis 81 mm
Schnitttiefe: 31 mm
Material: gehärtete Zähne, Aluminiumdruckguss
Unser Fazit
Die Sägen wechseln sich einfach, sitzen fest und schneiden in Holz, Gipskarton und Multiplex sauber. Für Metall ist das günstige Set nicht gedacht.
Bewährte Lochsägen laut Community-Erfahrungen
Neben unseren eigenen Tests bekommen wir viele Tipps von den Heimwerkern aus der MEN AT HOME Community. Diese Lochsägen haben sich bei ihnen bewährt:
Durchmesser: 22, 25, 35, 40, 51, 68 mm
Schnitttiefe: 60 mm
Material: Hartmetall (Carbide)
Unser Fazit
Im Einsatz schneiden die Lochsägen zügig durch viele Materialien, und der spielfreie Steckhalter ermöglicht Bohrungen mit dem tatsächlich angegebenen Durchmesser. Je nach Material können sich Späne in den Spanräumen sammeln, weshalb gelegentlich vollständig zurückgezogen werden muss.
Durchmesser: 19 bis 68 mm
Schnitttiefe: 40 mm
Material: Bimetall
Unser Fazit
Im Praxiseinsatz schneiden die Lochsägen sauber durch Holz, PVC und dünnes Weichmetall, wobei die Zähne auch bei mehreren Anwendungen stabil bleiben. Die Zentrierbohrer erleichtern das Ansetzen, und die übersichtliche Box hält alle Größen und Ersatzteile griffbereit.
Durchmesser: 16 bis 76 mm
Schnitttiefe: 38 mm
Material: Bimetall mit HSS-Zähnen
Unser Fazit
Bei Rauhspund und Spanplatten erzeugen die Lochsägen mit einem normalen Akkuschrauber saubere Öffnungen für Steckdosen, Leitungen und Lüftung. Die große Auswahl an Durchmessern und der unkomplizierte Wechsel machen das Set für typische Arbeiten rund ums Haus besonders praktisch.
Durchmesser: 18 bis 75 mm
Schnitttiefe: 25 mm
Material: HSS-Bimetall M42
Unser Fazit
Für Spotlights, Rohrdurchführungen und Möbelarbeiten liefert das Set saubere Schnitte und sitzt nach den vorliegenden Erfahrungen stabil im Bohrfutter. Die Feder kann sich bei einzelnen Einsätzen lösen, und bei Metall sollte mit angepasster Drehzahl gearbeitet werden.
Durchmesser: 67 bis 127 mm
Schnitttiefe: 38 mm
Material: Carbonstahl
Unser Fazit
Für gelegentliche Bohrungen, etwa in 19 mm beschichteter Spanplatte oder Gipskarton, liefert das günstige Set brauchbare Ergebnisse und der stabile Kunststoffkoffer hält alles geordnet zusammen. Bei größeren oder härteren Holzbohrungen zeigen sich jedoch Schwächen, da der Zentrierbohrer stumpf wirken und sich die Halteplatte schnell verbiegen kann.
Bestseller: Lochsäge
Wir haben die beliebtesten Lochsägen-Sets inklusive Angebote in einer Bestseller-Liste aufbereitet (die Auswahl wird täglich aktualisiert).
Was wird am häufigsten gekauft?
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Darauf musst du bei Lochsägen achten
Für Kabeldurchführungen in Holzplatten und Ausschnitte in Metallblechen brauchst du im Lochsägen-Set die passenden Durchmesser, nicht möglichst viele Teile. Die Teilezahl umfasst oft auch Aufnahmen und Zentrierbohrer. Bimetall eignet sich für Holz und viele Metalle; für Edelstahl und dünne Bleche solltest du gezielt nach einer ausdrücklichen Materialfreigabe suchen.
Vor dem Kauf zählt, ob die Aufnahmen zum Bohrfutter und zu den Sägekörpern passen. Auch mit passendem Schaft muss deine Maschine für den geplanten Sägedurchmesser im jeweiligen Material geeignet sein. Einzeln nachkaufbare Sägekörper helfen dir, häufig genutzte Größen zu ersetzen, ohne gleich ein neues Set kaufen zu müssen.
Tipp: Große Lochsägen brauchen Drehmoment und eine niedrige Drehzahl, eine Bohrmaschine mit zweitem Gang hält das besser durch als ein kleiner Akkuschrauber. Unsere Empfehlungen für Bohrmaschinen findest du hier.
Checkliste
- Material: Bimetall-Lochsägen mit verschleißfesten Zähnen auf einem zähen Sägekörper eignen sich für Holz und viele Metalle. Bei Hartmetall-Lochsägen zählt die Freigabe für deinen Werkstoff. Kobaltlegierte HSS-Schneiden (Schnellarbeitsstahl) enthalten häufig 5–8 % Kobalt und sind besonders wärmebeständig. Für Edelstahl brauchst du trotzdem eine ausdrückliche Materialfreigabe.
- Durchmesser: Entscheidend sind die einzelnen Sägedurchmesser im Set, nicht nur der kleinste und der größte Wert. Gängige Lochsägenprogramme reichen etwa von 14–210 mm, Sets enthalten daraus nur ausgewählte Größen. Gleiche diese mit den Einbaumaßen deiner Beschläge, Durchführungen oder Einbauteile ab.
- Schnitttiefe: Bei universellen Bimetall-Lochsägen sind etwa 35–45 mm Schnitttiefe verbreitet. Tiefere Ausführungen erreichen etwa 50–60 mm. Maßgeblich ist die nutzbare Schnitttiefe im Verhältnis zur Werkstückstärke, nicht die Gesamthöhe des Sägekörpers.
- Aufnahme: Zwei Verbindungen müssen passen: der Schaft zum Bohrfutter und der Adapter zur Lochsäge. Häufige Sechskantschäfte messen etwa 6,5–11 mm und passen deshalb nicht in jedes Bohrfutter. Gewindeaufnahmen und Schnellwechselsysteme brauchen jeweils ausdrücklich kompatible Adapter.
- Verzahnung: Die Zahnteilung (Abstand zwischen den Zähnen) beeinflusst Schnitt und Spanabfuhr. Variable Verzahnungen mit wechselnden Zahnabständen sind bei universellen Bimetall-Lochsägen verbreitet. Für dünne Bleche brauchst du zusätzlich eine ausgewiesene Eignung für die jeweilige Materialstärke.
- Maschine: Wichtig sind die zulässigen Bohrdurchmesser der Maschine im jeweiligen Material und ein regelbarer Drehzahlbereich. Ein Akkuschrauber mit 13-mm-Bohrfutter nimmt viele übliche Aufnahmeschäfte auf. Das passende Bohrfutter allein bestätigt aber keine Eignung für jeden Sägedurchmesser.
- Ausstattung: Bei klassischen Gewindesystemen brauchst du für 14–30 mm und ab 32 mm häufig unterschiedliche Aufnahmen. Prüfe, ob diese und passende Zentrierbohrer im Set enthalten sind. Einzeln nachkaufbare Sägekörper und verfügbare Ersatzteile ermöglichen dir, verschlissene Teile zu ersetzen und fehlende Größen zu ergänzen.
Tipp: Für Ausschnitte bis etwa 50 mm in Holz und Gipskarton reicht oft ein kräftiger Akkuschrauber mit Bohrfutter. Unsere Empfehlungen für Akkuschrauber findest du hier.
Häufige Fragen
Bimetall-Lochsägen verbinden einen zähen Sägekörper mit verschleißfesten HSS-Zähnen und eignen sich häufig für Holz, Aluminium und Stahl. Für deine Kaufentscheidung zählt die konkrete Materialfreigabe, besonders bei Edelstahl oder beschichteten Werkstoffen. Ein entsprechend ausgewiesenes Lochsägen-Set kann damit mehrere Materialbereiche abdecken.
Hartmetall kann sich bei häufigen Ausschnitten in abrasiven Holzwerkstoffen oder anspruchsvollen Metallen durch höhere Verschleißfestigkeit lohnen. Die Zahngeometrie unterscheidet sich allerdings je nach Einsatzgebiet: Eine Hartmetall-Lochsäge für Holz hat eine andere Auslegung als ein Lochschneider für Edelstahlblech. Entscheidend ist deshalb die passende Werkstofffreigabe.
Die angegebene Teilezahl umfasst häufig auch Aufnahmen, Zentrierbohrer und weiteres Zubehör. Für den tatsächlichen Nutzen zählt deshalb die Liste der enthaltenen Sägedurchmesser. Benötigte Ausschnittmaße ergeben sich aus den Einbauangaben deiner Beschläge, Durchführungen oder Einbauteile.
Die Schnitttiefe beschreibt zunächst die geometrisch nutzbare Tiefe des Sägekörpers. Wie dick ein Metallwerkstück sein darf, hängt zusätzlich von Verzahnung, Werkstoff und Herstellerfreigabe ab. Für Rohre und Profile ist insbesondere die Wandstärke relevant; eine große Schnitttiefe allein bestätigt keine Eignung für entsprechend dicken Vollstahl.
Das hängt von der Schaftgröße und der Spannweite des Bohrfutters ab. Verbreitete Lochsägenaufnahmen besitzen Sechskantschäfte von etwa 6,5–11 mm; größere Schäfte benötigen ein entsprechend großes Bohrfutter. Zusätzlich muss der Akkuschrauber für den geplanten Sägedurchmesser im jeweiligen Material geeignet sein.
Bei klassischen Gewindelochsägen sind 1/2″-20 UNF für kleinere und 5/8″-18 UNF für größere Durchmesser verbreitet. Neben dem Gewinde müssen gegebenenfalls Mitnehmerstifte und deren Anordnung passen. Schnellwechselsysteme haben eigene Anschlussgeometrien, weshalb die ausdrücklich angegebene Kompatibilität entscheidend ist.
Eine für Dünnblech ausgewiesene Verzahnung und eine angegebene zulässige Blechstärke helfen bei der Auswahl. Ein integrierter Tiefenanschlag kann das Durchtauchen begrenzen; eine Auswurffeder erleichtert bei dafür ausgelegten Lochsägen die Kernentnahme. Diese Ausstattung ist besonders für wiederkehrende Blecharbeiten interessant.
Einzelne Sägekörper werden häufig separat angeboten, während Aufnahmen oft bereits einen Zentrierbohrer enthalten. Bei einem Lochsägen-Set ergibt sich die Vollständigkeit aus der Zubehörliste. Für Metall muss auch der Zentrierbohrer zum Werkstoff passen; für anspruchsvollere Stähle gibt es kobaltlegierte HSS-Ausführungen.
Für nagelhaltiges Holz kommen ausdrücklich dafür freigegebene Bimetall- oder Hartmetall-Lochsägen infrage. Die Angabe „für Holz “ beschreibt diese zusätzliche Belastbarkeit noch nicht ausreichend. Bei häufigen Arbeiten an gebrauchten Bauhölzern ist deshalb die Freigabe für Holz mit eingebetteten Metallteilen ein wichtiges Kaufmerkmal.
Einzeln erhältliche Sägekörper sind sinnvoll, wenn bestimmte Durchmesser deutlich häufiger gebraucht werden und entsprechend schneller verschleißen. Du kannst dann die betreffende Größe ersetzen und vorhandene kompatible Aufnahmen weiterverwenden. Ebenso wichtig ist die Verfügbarkeit passender Zentrierbohrer, da diese unabhängig vom Sägekörper verschleißen können.
Mehr zu Lochsägen-Sets
Lochsägen nach Schneidwerkstoff: Materialien, Projekte und wichtige Auswahlkriterien
Der Schneidwerkstoff entscheidet bei einer Lochsäge darüber, welche Materialien du zuverlässig bearbeiten kannst und wie lange die Zähne scharf bleiben. Für die Kaufentscheidung ist er deshalb wichtiger als eine große Auswahl an Durchmessern im Set. Besonders bei Metall und abrasiven Holzwerkstoffen lohnt die Unterscheidung zwischen Werkzeugstahl, Bimetall und hartmetallbestückten Zähnen. Dazu gehört die passende Zahngeometrie.
| Werkstoff und Ausführung der Schneide | Typische Materialien für deine Bohrung | Passende Projekte rund um den Ausbau | Entscheidende Eigenschaften für deine Auswahl |
| Werkzeugstahl mit gehärteten Zähnen für Holz | Weichholz, Sperrholz und geeignete weiche Kunststoffe | Kabeldurchführungen in Möbelplatten und einfachen Holzverkleidungen | Preiswerter Einstieg für gelegentliche Arbeiten in Holz |
| Bimetall mit einer Schneidkante aus HSS | Holz, Stahlblech und Edelstahl gemäß Herstellerfreigabe | Wechselnde Arbeiten an Holzplatten und Metallgehäusen | Zäher Grundkörper mit verschleißfester Schneidkante kombiniert |
| Hartmetallbestückte Zähne mit speziell abgestimmter Schneidengeometrie | Abrasive Holzwerkstoffe oder Metalle gemäß Herstellerfreigabe | Installationsöffnungen in beschichteten Platten oder Metallprofilen | Hohe Verschleißfestigkeit bei passender Zuordnung zum Werkstoff |
Für gelegentliche Öffnungen in weichem Holz reicht eine passende Ausführung aus Werkzeugstahl häufig aus. Bearbeitest du unterschiedliche Werkstoffe, bietet Bimetall einen vielseitigen Ausgangspunkt. Hartmetall lohnt sich besonders bei verschleißintensiven Materialien oder anspruchsvollen Metallarbeiten. Entscheidend bleibt die konkrete Materialfreigabe: Eine Hartmetallzahnung für Holz besitzt andere Schneidwinkel als eine Ausführung für Stahl.
Quellen
- Wikipedia: „Lochsäge“
- Wikipedia: „Schnellarbeitsstahl“
Änderungsprotokoll
- 20.10.2026: Ratgeber aktualisiert
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